Mitten in der Stadt, an der Ganghoferstraße 47, wächst gerade ein neuer Hotspot für Münchens urbane Kultur. Die Münchner Wohnen versteht sich als Partnerin für Kunst und Kultur im öffentlichen Raum – und setzt nun ein weiteres sichtbares Zeichen: Eine große Wand am Tiefbauwerk wurde offiziell für legale Graffiti freigegeben. Doch das ist nur der Anfang eines lebendigen Mikro-Kosmos, der hier entsteht.
Legale Graffiti-Wand: „THE PIT“ wird eröffnet
Am Wochenende des 20./21. Juni verwandelt sich die Baugrube an der Ganghoferstraße 47 zwischen 10:00-22:00 Uhr in ein Freiluftatelier. Das Künstlerkollektiv Graphism und die Munich Graffiti Library kuratieren die erste gemeinsame Bemalung der Wand. Rund 30 Künstler*innen gestalten ein zusammenhängendes Gesamtkunstwerk – und eröffnen damit offiziell Münchens neue Hall of Fame für Streetart.
Ein starkes Signal für die Szene: Endlich mehr legale Flächen, endlich mehr Raum für kreative Freiheit.
Neuer Kulturort: „Im Dazwischen“ öffnet am 24. Juni
Nur wenige Tage später folgt das nächste Highlight: Die Gastronomin Xenya Jäger eröffnet „Im Dazwischen“ – ein hybrider Ort zwischen Café, Biergarten, Nachbarschaftsgarten und Kulturspace. Direkt an der Ganghoferbrücke, zwischen Westend und Sendling, entsteht ein Treffpunkt, der Münchens aktuellen Zeitgeist perfekt einfängt: Urban Gardening, Selfmade-Design, Streetart, Mitmach-Formate und vieles mehr.
Ausgehtipp: Wer am Wochenende den Künstler*innen beim Sprayen zusehen möchte, kann hier entspannt Kaffee, Aperol oder kleine Snacks genießen. Kinder sind ausdrücklich willkommen. Das Soft Opening lief bereits letzte Woche – die Stimmung war vielversprechend.
Gemeinschaftsgarten: Der Westend Garten als Pionier
Den Auftakt für die kreative Zwischennutzung setzte bereits 2022 Green City mit dem Westend Garten. Der Gemeinschaftsgarten ermöglicht Anwohner*innen gemeinschaftliches Gärtnern – und zeigt, wie brachliegende Flächen zu lebendigen Orten werden können.

Mehr als Zwischennutzung: Ein neues Stadtgefühl
München wächst, verdichtet sich, verändert sich. Orte wie diese schaffen Freiräume, die in einer Großstadt schnell verloren gehen: Räume für Begegnung, Kreativität, Experimente und Nachbarschaft. Die Münchner Wohnen zeigt, wie Wohnungsbaugesellschaften aktiv zur kulturellen Vielfalt beitragen können.


