Münchner Wohnen startet umfassende Modernisierung im Bogenhausener Bestand

Die Münchner Wohnen beginnt in den kommenden Wochen mit der energetischen Modernisierung mehrerer Gebäude im Münchner Osten. Im Fokus stehen dabei Häuserzeilen in der Barbarossastraße, Wagenbauerstraße, Zaubzerstraße und Steinhauser Straße. Ziel ist es, die Gebäude energetisch zu verbessern und die Wohnqualität für die Mieter*innen nachhaltig zu erhöhen.

Fit für die Zukunft

Das Projekt umfasst vier Gebäudezeilen aus dem Baujahr 1951 mit insgesamt 155 Wohnungen. Die Münchner Wohnen hebt die Häuser durch bauliche Maßnahmen auf den Effizienzhausstandard EH 55 und schließt sie an die Fernwärme an. Damit sinkt der Energieverbrauch deutlich, zugleich werden die Gebäude fit für die kommenden Jahrzehnte gemacht.

Ab Anfang Mai beginnen die Arbeiten an den Gebäuden in Bogenhausen. Vorgesehen sind unter anderem die Dämmung von Fassade, Kellerdecke und oberster Geschossdecke sowie der Austausch der Fenster. Die Gebäudezeilen weisen einen erhöhten Energiebedarf auf und gehören zu den Häusern im Bestand, bei denen eine energetische Modernisierung besonders wirksam ist. Die anstehende Sanierung setzt genau hier an und sorgt künftig für eine deutlich bessere Energieeffizienz. Durch die Arbeiten sinkt der CO₂-Ausstoß der Gebäude voraussichtlich um bis zu neunzig Prozent. „Die Modernisierung ist Teil unseres langfristigen Weges hin zu einem klimaneutralen Wohnungsbestand. Wir setzen dort an, wo wir mit Maßnahmen im Bestand die größte Wirkung erzielen können. Diese Priorität wird künftig bei allen Modernisierungen eine zentrale Rolle spielen“, sagt Jörg Franzen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Münchner Wohnen.

Drohnenaufnahme des Areals in Bogenhausen. Im Vordergrund stehen mehrstöckige Wohnhäuser. Im Hintergrund erkennt man Hochhäuser.
© Thilo Härdtlein

Schonender Umgang

Bei der Umsetzung setzt die Münchner Wohnen auf einen möglichst schonenden Umgang mit dem Bestand. Gut erhaltene Bauteile bleiben bestehen, der Fenstertausch erfolgt von innen. Auch die Balkonanlagen werden weiterverwendet: Die Tragstruktur bleibt erhalten, Beläge und Geländer werden erneuert. Die Münchner Wohnen verstärkt die Dächer und stattet sie mit Photovoltaikanlagen aus. Perspektivisch können die Mieter*innen den erzeugten Strom im Mieterstrommodell nutzen. Zudem werden die Voraussetzungen für Glasfaseranschlüsse bis in die Wohnungen geschaffen. Auch die Außenanlagen werden aufgewertet und unter anderem um zusätzliche Fahrradstellplätze ergänzt. Für den Artenschutz werden Nistkästen für zu schützende Arten wie Mauersegler und Fledermäuse in der Außenwanddämmung eingebaut.

Die Arbeiten erfolgen im bewohnten Zustand. Entsprechend setzt die Münchner Wohnen auf eine enge Begleitung und transparente Kommunikation mit der Mieterschaft. Die Gebäude in der Barbarossastraße, Wagenbauerstraße und Zaubzerstraße sollen weitgehend noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die Arbeiten in der Steinhauser Straße laufen bis voraussichtlich Ende 2027 – die Arbeiten an den Außenanlagen bis 2028.

Blick auf die Fassade eines mehrstöckigen Wohngebäudes mit  Balkonen.
© Thilo Härdtlein

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Pressekontakt

Mathias Weber
Pressesprecher
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