Energiesparen in der Wohnung - Tipps der Wohnprofis

In einer Zeit, in der die Energiekosten stetig steigen und die Umweltbelastung durch fossile Brennstoffe immer deutlicher wird, ist es wichtiger denn je, bewusst mit unseren Ressourcen umzugehen. Energiesparen ist nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Schutz unseres Planeten. In den folgenden Tipps zeigen wir Ihnen einfache und effektive Möglichkeiten, wie Sie in Ihrem Alltag Energie sparen können, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Ganz nach dem Motto: Was kann ich selbst dafür tun, um Geld zu sparen und das Klima zu schonen?

Heizen

  • Stoßlüften bei völlig geöffnetem Fenster 
    für ca. 5 Minuten.
  • Keine Dauerlüftung.
  • Heizkörper nicht verdecken.
  • Temperatur um eine Stufe senken.
  • Heizkörper regelmäßig entlüften.
  • Rollläden nachts schließen, um Wärmeverlust zu reduzieren.

Achtung! Bitte nutzen Sie zum Heizen keinen Grill oder Gasbauheizer. Sie erzeugen lebensgefährliches Kohlenmonoxyd. Zudem raten wir von mit teurem Strom betriebenen Heizgeräten, wie Heizlüftern, ab.

Eine Hand dreht an einem Heizungsthermostat.
Schon ein kleiner Dreh am Thermostat kann viel Geld sparen. (© i-stock.com/Christian Horz)

Elektrizität

  • Prüfen sie regelmäßig ihre Stromverträge und suchen sie nach nachhaltigen und dennoch günstigen Anbietern.
  • In immer mehr Wohnanlagen der Münchner Wohnen haben sie auch die Möglichkeit, grünen und kostengünstigen Photovoltaik-Mieterstrom vom eigenen Dach zu beziehen.
Blick auf ein Flachdach mit Photovoltaikanlage.
© Münchner Wohnen/PK Odessa, Lanz

Warmwasser

  • Duschen ist sparsamer als Baden.
  • Vermeiden Sie tropfende Wasserhähne – jeder Tropfen zählt.
  • Kaltes Wasser für kurze Anwendungen wie Zähneputzen oder Händewaschen verwenden.
  • Spülmaschine benutzen statt mit der Hand zu spülen.
  • Spülmaschine vollständig befüllen.
Zwei Hände mit Gummihandschuhen halten einen Duschkopf und einen Putzlappen.
© iStock, bymuratdeniz

Kochen, Braten, Backen

  • Stromsparend mit geschlossenen Deckeln kochen.
  • Schnellkochtöpfe verwenden.
  • Nur so viel Wasser im Wasserkocher erhitzen, wie gebraucht wird.
  • Ohne Vorheizen backen – mit Restwärme kochen.
  • Pfannen und Töpfe auf der gleichgroßen Herdplatte verwenden.
  • Pfannen und Töpfe mit glatten Böden verwenden.
  • Wasserkocher, Eierkocher oder Kaffeemaschine verwenden, statt Wasser auf der Herdplatte zu erhitzen.
Eine Hand hebt den Deckel eines kochenden Topfs hoch.
Mit geschlossenem Deckel oder Schnellkochtopf kann sparsamer gekocht werden. (© iStock, Kyryl Gorlov)

Kühlen und Gefrieren

  • Keine warmen Speisen in den Kühlschrank stellen.
  • Kühl- und Gefriergeräte nur kurz öffnen.
  • Gefriergeräte regelmäßig abtauen.
  • Extra-Kühlgeräte stilllegen.
  • Den Kühlschrank vor Wärme schützen (z.B. Sonneneinstrahlung, Heizkörper).
Eine Frau steht vor einem offenen Kühlschrank und öffnet das Gemüsefach.
Kühl- und Gefriergeräte möglichst kurz öffnen. (© iStock, Olga PS)

Elektrogeräte

  • Geräte nicht im Stand-by-Modus laufen lassen.
  • Ladegeräte nach dem Laden ausschalten.
  • Keine unnötigen elektrischen Geräte verwenden.
  • Sich von alten Geräten trennen.
Ein Finger drückt auf den Schalter einer Mehrfachsteckdose.
Ein Kippschalter stellt sicher, dass angesteckte Geräte auch keinen Strom im Stand-by-Modus verbrauchen. (© iStock, Aaron Cabral Ortega)

Licht

  • LEDs nutzen.
  • Nicht benötigtes Licht immer ausschalten.
Eine Frau steht auf einer Leiter und dreht eine neue Glühbirne in einen Lampenschirm.
Ein Wechsel zu LEDs kann sich finanziell besonders rasch bemerkbar machen. (© i-stock.com/AndreyPopov)

Waschen

  • Im Sommer die Wäsche draußen an der frischen Luft trocknen.
  • Waschmaschine voll beladen.
  • Eine niedrige Wassertemperatur wählen.
  • Ökoprogramme nutzen.
Nahaufnahme einer Wäscheleine mit mehreren Wäscheklammern.
Im Sommer (aber auch im Winter) schont die Wäscheleine nicht nur den Geldbeutel, sondern auch Ihre Wäsche. (© Jonas Nefzger)

Müll

Müllgebühren sind teuer. Wer weniger Müll produziert spart richtig Geld, nicht nur für sich, sondern für die ganze Hausgemeinschaft:

  • Wiederverwendbare Dosen und Trinkflaschen einsetzen.
  • Unverpackte Waren, Nachfüllpackungen und Konzentrate kaufen.
  • Wegwerfprodukte vermeiden.
  • Mülltrennung: Glas, Kunststoff, Papier, Metall, Kompost.
  • Defekte Geräte reparieren.

Übrigens: Plastikmüll in Bio- oder Papiercontainern muss als Mischmüll entsorgt werden und kostet Sonderentsorgungsgebühren, was den Geldbeutel für alle besonders belastet.

Wohin mit dem Sperrmüll?
Sperrmüll bitte zum zuständigen Wertstoffhof bringen oder bequem den Abholservice des AWM in Anspruch nehmen. Nähere Informationen unter https://www.awm-muenchen.de/abfall-erklaeren/abfallberatung/kundencenter.

Eine Person wirft eine Bananenschale in einen Küchenmülleimer. Man sieht verschiedene Mülleimer jeweils für unterschiedliche Abfallarten.
© iStock, Suzi Media Production

Mobilität & Verkehr

Auto fahren wird immer teurer. Wie kann man Geld sparen und dennoch mobil sein? Neben dem ÖPNV gibt es in vielen Wohnquartieren der Münchner Wohnen kostengünstige oder zum Teil sogar kostenlose und dazu noch umweltfreundliche Mobilitätsangebote:

  • Carsharing
  • Lastenpedelecs
  • Leihfahrräder
  • Elektroscooter

Die Mobilitätskonzepte der Münchner Wohnen denken Wohnen, Mobilität und Nachbarschaft gemeinsam. Sie verringern den Bedarf an Tiefgaragenplätzen, senken Baukosten und ermöglichen so mehr geförderten Wohnungsbau. 

Gleichzeitig bieten wir mit den München Boxen anbieteroffene Paketstationen, die den Lieferverkehr bündeln und die Quartiere spürbar entlasten.

Blick auf eine Mobilitätsstation der Münchner Wohnen. Durch das große Fenster erkennt man mehrere E-Bikes und Lastenräder.
© Frank Schroth
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