Kreative Zwischennutzung in der Landwehrstraße: Kunst und Kultur für das Bahnhofsviertel

Inmitten des Münchner Bahnhofsviertels bekommt ein leerstehender Raum in der Landwehrstraße eine ganz besondere Bestimmung – und zwar als kreativer Raum für Kunst und Kultur. Bevor wir das Gebäude in der Landwehrstraße 48 sanieren, haben wir eine neue Art der Nutzung für das Erdgeschoss ins Leben gerufen. Unter dem Titel „REZEPTFREI!“ stellen die Münchener Künstler Max Weisthoff und Kai Roman Kiklas ihre Kunstwerke in der ehemaligen Apotheke aus. Dabei präsentieren sie nicht nur Malerei und Installationskunst, sondern auch Architektur, Performance und skulpturale Werke.

Ein kreativer Impuls im Bahnhofsviertel

Die beiden Künstler gestalten in ihrem Atelier einen Ort der Inspiration und des Dialogs. Das ehemalige Apothekenlokal wird regelmäßig für Vernissagen, offene Ateliertage und wechselnde Ausstellungen genutzt, bei denen auch andere Künstler*innen aus der Region ihre Werke präsentieren. So entstehen nicht nur interessante Kunstwerke, sondern auch neue Begegnungen und Gespräche, die das kulturelle Leben im Viertel bereichern.

Die kulturelle Zwischennutzung ist Teil eines längerfristigen Plans der Münchner Wohnen, Leerstände sinnvoll und kreativ zu nutzen. Während in der Landwehrstraße 48 bereits die Planungen für eine Sanierung laufen, stellen wir den Künstlern einen ungenutzten Raum zur Verfügung, ohne dass diese Gewinne erzielen müssen. So entsteht ein Raum, in dem Kunst und Stadtgesellschaft zusammenkommen – und das zu einem fairen Preis für die Künstler.

Das Atelier in der Landwehrstraße 48 ist jeweils sonntags und montags, 16 bis 19 Uhr, für alle Interessierten geöffnet. Jeden Sonntag laden die Künstler zu "Kaffee und Keks" und bieten Einblick in ihre Arbeit und Gespräche mit weiteren Kunstschaffenden.

Blick auf das Schaufenster im Erdgeschoss eines WOhngebäudes. Zu sehen sind Kunstobjekte, auf dem Schaufenster steht in arabischer Schrift etwas geschrieben. Im Vordergrund des Bildes stehen Fahrräder.
© Jonas Nefzger

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