Münchner Wohnen schafft Raum für Jugendliche – neuer Treffpunkt auf der Theresienhöhe

Ein umgebauter Seecontainer wird zum neuen Treffpunkt für Jugendliche im Westend: kreativ, barrierefrei und gemeinschaftsstärkend.

An der Ganghoferstraße hat die Münchner Wohnen zusammen mit Akteuren aus dem Stadtteil einen Treffpunkt für Jugendliche eröffnet: ein umgebauter Seecontainer. Die Idee dafür stammt vom Nachbarschaftstreff Theresienhöhe, den die Münchner Wohnen betreibt. Auch der Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe hatte das Vorhaben unterstützt, der Container wurde vom Baureferat aufgebaut.

Ein Ort des Miteinanders – entstanden aus dem Dialog

Im baulich dichten Viertel zwischen Theresienhöhe und Ganghoferstraße, wo die Münchner Wohnen einen großen Bestand an Häusern verwaltet, ist der öffentliche Raum ein wichtiger Ort für alle Generationen. In Gesprächen mit Jugendlichen wurde deutlich: Es gibt den Wunsch nach einem eigenen Treffpunkt, an dem man sich ungestört begegnen kann.

Statt Verlagerung oder Verdrängung wurde gemeinsam mit dem Nachbarschaftstreff eine Lösung gesucht, die das nachbarschaftliche Miteinander stärkt und dabei auf Beteiligung, Kommunikation und gegenseitiges Verständnis setzt. Der neue Jugendcontainer bietet genau diesen Raum: ausgestattet mit Holzsitzflächen, nach zwei Seiten geöffnet und über eine Rampe auch barrierefrei zugänglich. Ein echter Freiraum im besten Sinn.

„Als kommunales Wohnungsunternehmen sehen wir uns nicht nur als Vermieter, sondern auch als Mitgestalterin des sozialen Miteinanders in unseren Quartieren“, sagt Christian Müller, Geschäftsführer der Münchner Wohnen. „Der Jugendcontainer auf der Theresienhöhe zeigt schön, wie durch Engagement, Dialog und kreative Lösungen ein Mehrwert für alle entsteht. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die sich für dieses Projekt engagiert haben.“

Graffiti und gute Laune

Die Jugendlichen können den Container jetzt nicht nur nutzen, sondern auch mitgestalten. Als Auftaktaktion gab es kürzlich mit dem Streetwork im Westend und Sprayer Claudio Klausner die Möglichkeit, den Container mit Graffiti zu besprayen. Beim ersten Termin wurden die Innenwände gestaltet, bald folgen die Außenflächen. Spezi und Dönergutscheine zur Stärkung gab es vom Nachbarschaftstreff. Die Stimmung: ausgelassen, engagiert, voller guter Ideen.

Die Landeshauptstadt München setzt bereits seit mehreren Jahren erfolgreich auf sogenannte Jugendcontainer, also umgenutzte Seecontainer als niederschwellige Treffpunkte im öffentlichen Raum. Sie sollen Aufenthaltsqualität für junge Menschen schaffen und gleichzeitig Verantwortung, Rücksichtnahme und soziale Integration fördern.

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Pressekontakt

Mathias Weber
Pressesprecher
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