Arbeiten für die Energiewende: Warum Photovoltaik für Teresa Oberhauser mehr als nur ein Job ist

Heute stellen wir ihnen unsere Kollegin Teresa Oberhauser vor, die aktiv an der Energiewende bei der Münchner Wohnen mitarbeitet. Als Projektsachbearbeiterin Strategie Gebäudemanagement beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Photovoltaik. Im Interview gibt sie Einblicke in ihre Rolle und ihren Arbeitsalltag und erzählt was sie motiviert. 

Ich finde es sehr erfüllend, an Projekten zu arbeiten, die einen direkten positiven Einfluss auf Umwelt und Klima haben und somit einen Beitrag zur ökologischen Stadtentwicklung haben.

Teresa Oberhauser, Projektsachbearbeiterin Strategie Gebäudemanagement bei der Münchner Wohnen
Portraitbild einer jungen Frau mit langen braunen Haaren. Sie steht in einem Büroumfeld und trägt eine gestreifte Bluse und eine schwarze Hose.
© Magdalena Possert

Können Sie uns zum Einstieg kurz erzählen, was Ihre Position bei der Münchner Wohnen ausmacht?

Sehr gerne! Ich arbeite als Projektsachbearbeiterin im Bereich Strategie Gebäudemanagement mit dem Schwerpunkt Photovoltaik. Meine Aufgabe ist es, möglichst viele geeignete Gebäude für die Nutzung von Solarenergie zu erschließen oder Anlagen, die erneuert werden müssen, neu zu projektieren und damit einen Beitrag zu nachhaltigem und zukunftsfähigem Wohnen zu leisten.

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag konkret aus?

Ein großer Teil meiner Arbeit besteht darin, Daten für potenzielle Objekte aufzubereiten und Bestandsgebäude der Münchner Wohnen zu prüfen, um festzustellen, ob sie sich für Photovoltaikanlagen eignen. Auch bereits installierte Photovoltaikanlagen sollten nach einer gewissen Nutzungszeit wieder erneuert werden. Hier kümmere ich mich um die Planungen, arbeite mit verschiedenen Fachabteilungen zusammen und spreche mit externen Partnern. Darüber hinaus bin ich intern für die Pflege und Aktualisierung der Daten unserer Bestandsanlagen verantwortlich.

Welche Schritte sind bei der Prüfung einer Photovoltaikanlage besonders wichtig?

Neben der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit spielt vor allem der Aspekt der Traglastreserve eine große Rolle. Ich arbeite mit Statiker*innen zusammen, um sicherzustellen, dass die Dachkonstruktionen die zusätzliche Last tragen können. Erst wenn all diese Punkte geklärt sind, kann ein Projekt weiterverfolgt werden.

Blick auf eine lange Reihe von Photovoltaikanlagen. Am Ende reicht der Blick in den Himmel.
© Stefan Müller-Naumann

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonders Spaß?

Ich finde es sehr erfüllend, an Projekten zu arbeiten, die einen direkten positiven Einfluss auf Umwelt und Klima haben und somit einen Beitrag zur ökologischen Stadtentwicklung haben. Außerdem schätze ich die Abwechslung – jedes Gebäude ist anders und bringt neue Herausforderungen mit sich. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachdisziplinen macht die Arbeit zusätzlich spannend.

Welche Fähigkeiten sind für Ihre Tätigkeit besonders wichtig?

Man sollte auf jeden Fall ein gutes technisches Verständnis mitbringen und Freude daran haben, komplexe Sachverhalte zu koordinieren. In meinem Studium im Bereich Planung und Partizipation habe ich gelernt wie man zwischen unterschiedlichen Akteur*innen verschiedener Interessensgruppen vermittelt – das ist für meine Rolle sehr hilfreich. Interesse an erneuerbaren Energien sollte man natürlich auch haben.

Was war bisher Ihr Highlight bei der Münchner Wohnen?

Im Sommer 2025 habe ich im Rahmen der Eurhonet Talent Academy eine Woche in Brescia, Italien verbracht. Hier kamen unterschiedliche Fachkolleg*innen aus europäischen kommunalen Wohnungsbauunternehmen zusammen und haben sich unter anderem damit auseinandergesetzt, wie man Mieter*innen zu einem klimafreundlichen Verhalten motivieren kann. Der Austausch war sehr wertvoll, um Erfahrungen aus anderen Unternehmen und anderen Ländern in die eigene Arbeit mit einfließen zu lassen. Außerdem war es eine großartige Gelegenheit mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und internationale Kontakte zu knüpfen.

Was ist das Besondere bei der Münchner Wohnen zu arbeiten?

Die Münchner Wohnen verbindet für mich gesellschaftliche Verantwortung guten und bezahlbaren Wohnraum anzubieten mit zukunftsorientierten Themen wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Außerdem schätze ich das kollegiale Miteinander und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Projekte aktiv mitzugestalten.

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